Cabriodach

Engagement fürs Cabriodach im Freibad Geiselweid

Informationen und Diskussion auf Facebook und beim Dachverband Winterthurer Sport.

Das Hallen- und Freibad Geiselweid verzeichnete 2010 über 380 000 Eintritte und ist damit eines der bestfrequentierten öffentlichen Bäder der Schweiz. Das «Geisi» wird von allen Alterskategorien und Bevölkerungsschichten genutzt und geschätzt.

Aufgrund des Platz- bzw. Wasserflächenmangels in Winterthurer Hallenbädern kann den Bedürfnissen der Öffentlichkeit und vieler Vereine aber schon seit längerem nicht mehr Rechnung getragen werden, was häufig zu Konflikten zwischen den verschiedenen Nutzergruppen führt.

Um das Defizit an gedeckter Wasserfläche zu beheben, wurden verschiedene Lösungsansätze untersucht. Die Varianten wurden eingehend geprüft und ihre Vor- und Nachteile auf energetische und wirtschaftliche Aspekte hin untersucht.

Nach dieser Gegenüberstellung hat sich eine Überdachung des Freibades mit einer leichten, lichtdurchlässigen Folienkonstruktion, welche im Winter und während Schlechtwetterperioden mittels Schiebemechanismus geschlossen werden kann, klar durchgesetzt.

Das vorliegende Überdachungsprojekt nutzt alle möglichen Synergien mit der Infrastruktur des bestehenden Hallenbades und ermöglicht einen effizienten Einsatz der Mittel. Der Energiebedarf wird grösstenteils durch hochwertige Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage über das Fernwärmenetz gedeckt.

Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat einen Nettokredit von 4,8 Millionen Franken für die Realisierung des Überdachungsprojektes Freibad Geiselweid. Für die Bereitstellung von zusätzlicher Wassernutzfläche beteiligt sich der Bund auf Antrag des schweizerischen Schwimmverbandes mit 2 Millionen an den gesamten Investitionskosten von 6,8 Millionen Franken. Der Baubeginn ist auf Herbst 2012 vorgesehen.