Hulgääns

Wir sind keine Randalierer und schon gar nicht gewalttätige Sportfans. Im Gegenteil. Viele aus unseren Reihen sind Eltern des Wasserball-Nachwuchses. Wir setzen uns für fairen Sport ein. Daran geht nichts vorbei.

 

Wobei, ganz unschuldige Lämmer sind wir auch nicht. Wir hauen dann und wann auf die Pauke, tröten Vuvuzuela und schreien was das Zeug hält, um unsere Bären anzufeuern. Zwischendurch können wir es auch nicht lassen, mit einem zwinkernden Auge, uns selber und unsere sportlichen Gegner auf die Schippe zu nehmen.

 


 

Bären und Menschen – der Mensch stammt vom Bären ab

bären

Du fragst Dich bestimmt, warum gerade ein Eisbär zur Leitfigur der Winterthurer Wasserballer geworden ist. Der Bär steht uns Menschen sehr nahe. Fest steht jedenfalls, dass die beiden sich streitenden roten Löwen im Wappen von Winterthur nicht geeignet wären als Leitfigur für Wasserballer. Löwen sind extrem wasserscheu. Die männlichen Löwen laufen gar Gefahr, wegen ihrer Mähne zu ertrinken. Bären hingegen lieben das Wasser…

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Mein Freund der Frosch

Bild von einem Bär und einem Frosch

In der Tierwelt war eine grosse Party angesagt. Alle freuten sich darauf, so auch der Frosch. Aber der arme Frosch wurde von den Türstehern nicht hineingelassen. Er rieche ungewohnt, hiess es. Der Frosch total traurig gab aber nicht gleich auf. Er machte sich auf um Freunde um Hilfe zu bitten. „Affe könntest du nicht deine Beziehungen spielen lassen?“ „Nein, das geht nicht, du riechst. Da würde ich meinen guten Ruf verlieren.“ Der Frosch hüpfte zum Kaninchen und fragt dieses, ob es ihm helfen könnte. Er würde ja in seiner grossen Familie nicht auffallen und könnte einfach so mit hineinhüpfen. Aber auch das Kaninchen wollte nicht einrenken. Seine Partnerin habe sich extra für diese Dschungelparty ein neues Parfüm zugelegt und das würde nun überhaupt nicht zusammen gehen mit dem Geruch des Frosches. Der Frosch unternahm alles, aber ohne Erfolg. Schliesslich kam er zum Eisbären und bettelte diesen an: „Ich bin trostlos. Überall habe ich gefragt, ob mich jemand an die Party mitnehmen würde, aber ohne Erfolg. Könntest nicht du mir helfen?“ Der Bär überlegte und wollte schon ablehnen, als der Frosch nochmals nachdoppelte: „Du bist doch der Stärkste im ganzen Land, dir kann doch nichts passieren. Nimm mich doch bitte mit“. Schliesslich lenkte der Bär ein: „Na gut, ich werde dich in meiner Handtasche an die Party hineinschmuggeln. In der Handtasche eingeschlossen riecht man dich nicht so sehr. Das wird schon gut gehen.“ Der Eisbär geht also an die Party und nimmt den Frosch in seiner Handtasche mit. An den Türstehern kommt sie vorbei, aber die Partygäste nehmen bald Abstand vom Bären, denn es roch so komisch in seiner Nähe. Da kommt der Löwe vorbei mit den einigen Rausschmeissern und spricht den Bären an: „irgendetwas stimmt nicht. In deiner Nähe riecht es so heftig. Kann es nicht sein, dass du den Frosch bei dir hast?“ Der Bär verneint: „Nein, mit dem Frosch hab ich nichts zu tun“. „Das kann nicht sein“, entgegnet der Löwe.
„Was hast du denn in deiner Handtasche mit dabei? Könnten wir mal nachsehen?“ Der Bär, als ob nichts wär, öffnet die Handtasche und beginnt ein paar Dinge herauszunehmen. „Da ist mein Spiegel und mein Puderdöschen …. da meine Zahnbürste und hier ein Schweizer Taschenmesser.“ „Und weiter“, fordert der Löwe ungeduldig. Der Bär kramt erneut in der Handtasche herum: „mein Handy, mein Hausschlüssel, ein Kugelschreiber …. und äh …“ Der Bär stockt. Plötzlich schlägt er sich mit grosser Kraft an die Brust, hält dem Löwen seine grosse Tatze entgegen und meint: „und hier noch ein Bild von meinem Freund, der Frosch“.

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