Winterhurer Wasserballer ohne Konstanz

Geschrieben von Stefan Kleiser

BASEL. Es gelingt den Wasserballern des Schwimmclubs Winterthur einfach nicht, Konstanz in ihre Leistungen zu bringen. Noch am Freitag hatten sich die Tabellenletzten der National Waterpolo League gegen Horgen ausgezeichnet geschlagen – nach der Hälfte der Spielzeit lagen sie beim Rekordmeister in Führung. Von der Partie von Dienstag in Basel dagegen nehmen die Winterthurer aber wieder keine positiven Erinnerungen mit nach Hause. Es war ein Rückfall.

In Basel setzte es für Winterthur eine 6:19-Niederlage ab. Diesmal lagen die Gäste nach 16 Minuten nicht vorne im Skore, sondern mit 2:9 bereits rettungslos im Rückstand. Nur das angesicht des hoffnungslosen Zwischenergebnisses bedeutungslos gewordene vierte Viertel vermochten die Winterthurer zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das 3:1 in den letzten acht Minuten war aber nicht mehr als Kosmetik am Ergebnis.

Der treffsicherste Basler Werfer, Robert Munkacsi, traf alleine sieben Mal in das Tor der Winterthurer – also häuftiger als alle Winterthurer Wasserballer zusammen. Für die Gäste waren Zdeno Pazdera und Leo Müller je drei Mal erfolgreich. Jedoch: Die Winterthurer liessen sieben von acht Überzahlspiele ungenutzt. Am Samstag schliessen die Schwimmclub-Wasserballer die Saison in Baar mit dem Auswärtsspiel gegen Ägeri ab. (skl)

NWL Männer. Basel – Winterthur 19:6 (3:1, 6:1, 9:1, 1:3). – Torfolge: 2:0, 6:1, 16:219:3, 19:6. – Strafen: Basel 9, Winterthur 0. – Winterthur: Frei (ab 17. Fabech); Silvan Ammann, Pazdera (3), Kaian Ammann, Canonica, Müller (3), Rubén Vallmitjana, Sawyers, Dan Vallmitjana, Siegfried. Coach: Moldovanov.