Herren: Wasserballer erleiden Rückschlag

Geschrieben von Stefan Kleiser
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WINTERTHUR. «Das kommt schon noch», meinte Silvan Ammann: «Aber das heute war ein Rückschlag». Tatsächlich waren die Wasserballer des Schwimmclubs Winterthur am Samstag weit von einem Punktgewinn entfernt. Mit dem 6:14 im Heispiel gegen Genf setzte es in der National Waterpolo League die 14 Niederlage in Folge ab. Dabei vermochten die Einheimischen kein einziges Viertel für sich zu entscheiden. Für Winterthur trafen nur Zdeno Pazdera und Jahel Sawyers ins Tor, und es gelang der Equipe kein Treffer in Überzahl.

In der Chancenauswertung ortete Trainer Radoslav Moldovanov nach der Partie denn auch das Hauptübel. «Vorne haben wir die ebozavr.com Tore. nicht gemacht und dann hinten ein Tor erhalten oder der Center hat ein Foul herausgeholt», fasste er zusammen. Und: An der eigens für das Spiel gegen Genf veränderten Taktik habe es nicht gelegen: «Wir haben nicht in der Verteidigung verloren». Dagegen befand Ilias Saliba, die Mannschaft habe die Vorgaben des Trainers nicht umgesetzt.

«Wir war nicht da mit dem Kopf», analysierte der Centerspieler: «Das ist schade, denn hätten wir so gespielt wie gegen Horgen oder Ägeri, wäre das hier knapp geworden». Es ist wohl kein Zufall, dass die Mannschaft ausgerechnet gegen Genf patzte: Gegen diese Equipe hatte man sich etwas ausgerechnet. Noch vor zwei Wochen hatten die Winterthurer bloss 10:12 gegen die Romands verloren. Doch der Ungar Dani Tamas war kaum zu stoppen und warf sechs Tore. So blieben die Winterthurer Spieler zum Schluss einmal mehr ratlos zurück. (skl)

NWL Männer. Winterthur – Genf 6:14 (0:3, 2:3, 2:4, 2:4). – Torfolge: 0:3, 1:5, 2:7, 3:8, 4:10, 5:12. – Strafen: Winterthur 6, Genf 5. – Winterthur: Frei; Silvan Ammann, Saliba, Pazdera (4), Gubser, Kaian Ammann, Canonica, Müller, Rubén Vallmitjana, Jahel Sawyers (2), Dan Vallmitjana, Siegfried (2). Coach: Moldovanov.